Warum original Krone?

 

KRONE LSA-PLUS/PROFIL®
 

Original Aufschalt- & Trennleisten des Fabrikates KRONE werden weltweit millionenfach eingesetzt. Die Patente sind abgelaufen und es gibt verschiedene Plagiate/Nachbauten am Markt. Viele Firmen wollen aber aus Qualitäts- und Zertifizierungsgründen weiterhin das Original.

Dies hat mehrere Gründe: Firmen, die Maschinen und Anlagen exportieren, müssen zwingend die geforderten Prüfzeichen der Kunden bzw. deren Länder einhalten. Dies sind im Falle der U.S.A. z.B. UL-Zertifkate, oder bei Ölplattformen Prüfzeichen wie DEMCO, FEMCO, NEMCO und SEMCO. 

Aber auch firmeneigene Zulassungen und das firmeneigene Qualitätsmanagement verhindern oft den Einsatz von Nachbauten. Bei kritischen Anwendungen wie Flugsicherung, Patientenüberwachung, Sicherheitsanlagen, etc. sollte man kein Risiko eingehen,

 
 

Firmen - Beispiele:
A1 TELEKOM
Frequentis
Maschinenfabrik Andritz
Militär (Nato No., MIL-No.)
Mobilkom
ÖBB
OMV
Siemens
Stadtwerke
T-Mobile
Wiener Verkehrsbetriebe (z.B. U-Bahn)

Branchen und Anwendungen - Beispiele:
Alarmanlagen
Bergbau
Brandmeldesysteme
Flugsicherung
Gegensprechanlagen
Hauptverteiler von Vermittlungsstellen
Installationsverteiler
Kommunikationstechnik
Nachrichtentechnik
Energieversorger
Mess-, Regel-, Steuertechnik
Ölplattformen
Patientenrufanlagen
Postverteiler
Seilbahnen
Sicherheitstechnik
Sprinkleranlagen
Steuerungen aller Art
Sensortechnik
Spitäler
Telekom weltweit
Tunnelanlagen
Türsprechanlagen
U-Bahn
Überwachung
Uhrenanlagen

 

Zertifikate, Prüfzeichen - Beispiele
CSA
DEMCO, SEMCO, NEMCO (Ölplattformen)
EN 60950
EN 60721-3-1/2/3
ENEC o3
ETSI
IEC 61000-3-2o
IEC 61347
ISO 9001
ISO 14001
MIL-Std 1553B; KRO6468504310
Nationale Prüfzeichen
NATO St.No. 5940-12-303-7053
Network Rail App. PA/05/04466
PADS No. 087/002958
RoHS
UL listed; für USA und Kanada
UL Classified
UL-NEBS SR-3580 (Telekom - Prüfzeichen, früher BELLCORE)
UL 94 V-0 (auch für Zubehör wie Schilderrahmen, Trennstecker u.s.w.)
UNO Zulassung

 

Wie ist die rechtliche Sichtweise?

Wenn LSA-Plus® oder LSA PROFIL® Produkte angefragt werden oder in einer Ausschreibung vorkommen, ist immer das Original gemeint. Dies bedingt schon der von der Firma KRONE geschützte Name, der in die entsprechenden Zulassungen aufgenommen wurde. Die Besitzrechte sind zuerst auf die amerikanische Firma ADC und dann auf die Firma TE-Connectivity übergegangen.

Es ist auf jeden Fall ratsam auf die Originale zurückzugreifen. Anwendungsbereiche in der Gesundheits-, Überwachungs-, Sicherheits- und
Sicherungstechnik können kritisch für Leib und Leben sein. Äquivalente Produkte, die alle Anforderungen und Zulassungen abdecken die vom Markt gefordert werden, sind keine bekannt. Allein schon der „Long-Time-Stability-Test“ der eine 30-jährige Garantie für den Kontakt abgibt, ist eine große Hürde für jeden Nachbau (siehe Anhang).

Werden Original-Teile ausgeschrieben und es werden Plagiate/Nachbauteile angeboten, kann der Kunde Original-Teile zum Preis der Nachbauteile fordern. Sollten in diesem Fall Plagiate/Nachbauteile geliefert und der Vorfall erst verspätet bemerkt werden, kann es teuer werden. Juristisch gesehen reicht die Causa des Sachverhaltes vom „Versteckten Mangel“ über „Arglistige Täuschung“ bis zur „Forderung von Schadensersatz“.

 

Wie ist die Judikatur?

Erleidet der Kunde durch den Einbau gefälschter Teile einen Schaden, kann er vom Lieferanten Schadensersatz verlangen. Grundsätzlich haftet derjenige, der mit Fälschungen handelt und sie in Verkehr bringt. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Teilehändler die Fälschung kannte oder hätte kennen müssen. Überdies drohen dem Händler bei Kenntnis der Fälschung strafrechtliche Konsequenzen, letztere vor allem dann, wenn die Nachbauteile zu einem Unfall führen.

Aber auch der Kunde selbst kann zur Haftung herangezogen werden, wenn es zum Unfall kommt. Etwa dann, wenn auch er von den Plagiaten/Nachbauten wusste oder gar wenn er – beispielsweise aus Kostengründen – ausdrücklich den Einbau von Nachbau-Produkten wünschte. Kommt es aufgrund des eigenen Verarbeitungswunsches zum Folgeschaden, trägt er selbst alle Kosten. Werden andere geschädigt, drohen ihm zudem Schadenersatzforderungen.

Schadensersatz hat zum Ziel den entstandenen Schaden zu ersetzen, wenn man in diesem Zeitraum statt der Fälschung ein Original besessen hätte. Teuer wird es z.B. dann, wenn eine Österreichische Anlage aufgrund von fehlenden UL-Zertifikationen in den USA nicht abgenommen wird oder eine Flugsicherungsanlage in Brasilien nicht funktioniert. Solche Schäden erreichen bald monetäre Höhen, die unvorstellbar sind.

Fazit: Auch in Zeiten permanenter Geldknappheit sollten von qualitätsrelevanten Firmen nur zertifizierte Bauteile gekauft und verbaut werden. Schnell verfliegt die Freude über ein vermeintliches Schnäppchen, wenn die Funktion auf der Strecke bleibt, sich durch die Verwendung größere Schäden einstellen oder gar rechtlicher Ärger droht.